Ein gutes Fahrrad fühlt sich einfach an. Dahinter stecken Material, Montage, Pflege und Erfahrung. Genau dort beginnt unser Handwerk: bei der Schraube, der Speiche, der Bremse, dem Detail.
Eine kurze Geschichte des Fahrrads
Das Fahrrad ist kein fertiges Objekt, sondern eine lange Reihe guter Ideen: leichter, sicherer, bequemer, schneller. Genau deshalb passt es so gut in eine Werkstatt.

- 1817
Die Draisine
Karl von Drais baut eine Laufmaschine aus Holz. Pedale gibt es noch nicht, gelenkt wird aber schon. Der Grundgedanke ist da: zwei Räder, Balance, Vorwärtsbewegung aus eigener Kraft.
- 1860er
Pedale am Vorderrad
Mit der Velocipede kommt der Antrieb direkt ans Vorderrad. Komfort ist noch Nebensache, Kopfsteinpflaster eine Prüfung. Trotzdem wird aus der Kuriosität ein Verkehrsmittel.
- 1880er
Das Sicherheitsrad
Gleich große Räder, Kettenantrieb, niedriger Schwerpunkt: Das moderne Fahrrad entsteht. Aus dem riskanten Hochrad wird ein Fahrzeug, das viele Menschen fahren können.
- 1890er
Luftreifen und Alltag
Der Luftreifen macht das Fahren ruhiger und schneller. Fahrräder werden zuverlässiger, erschwinglicher und prägen Städte, Wege und Freizeit.
- 1900–1999
Schaltung, Licht, Bremsen
Nabenschaltungen, Kettenschaltungen, bessere Bremsen und Beleuchtung machen das Fahrrad alltagstauglich: Sportgerät, Pendlerfahrzeug, Familienhelfer und Reisebegleiter.
- Heute
E-Bike und Lastenrad
Der elektrische Antrieb verändert nicht die Idee, sondern den Radius. Lastenräder bringen Kinder, Einkäufe und Werkzeug durch die Stadt.